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Sport als Mutter passt gefühlt nie in den Zeitplan, braucht 21 Unterbrechungen für die Bedürfnisse der Kids, ist nach jeder Geburt aufs Neue zäh – und lohnt sich doch unfassbar! Neben deinem guten Gefühl, „was getan“ zu haben, profitierst du als sportliche Mama körperlich und mental. Falls du also mal einen Durchhänger hast beim Sport als Mutter, gönn dir die folgenden Fakten als Motivation, bevor du dich zurück auf die Matte schwingst!

Mehr gute Laune für dich

Mütter, die regelmäßig Sport treiben, sind besser drauf. Das klingt fast zu simpel, um wahr zu sein, aber tatsächlich zeigen Studien: Mütter, die mindestens dreimal die Woche Sport treiben, berichten von einer stark verbesserten Stimmung. Sie haben weniger depressive Tendenzen und erleben seltener Unruhe oder Angstzustände. Also ja: Mehr Bewegung, mehr gute Laune. Wenn das kein Grund ist, Sport als Mutter zu feiern!

Depression? Nicht mit mir!

Die postpartale Depression, auch Wochenbettdepression genannt, ist ein fieses Tal, in das manche Mutter nach der Geburt ihres Kindes sehr unerwartet hineinstolpert. Eine aktive Schwangerschaft zu leben, schützt nicht hundertprozentig vor einer Wochenbettdepression. Aber: Frauen, die vor der Geburt Sport treiben und auch Sport als Mutter praktizieren, sind offenbar besser vor postpartaler Depression geschützt. Sie entwickeln diese um ein Drittel seltener. Die Forschung deutet sogar darauf hin, dass Bewegung und körperliche Aktivität bei der Behandlung der Depression helfen könnten.

Sport als Mutter = Schlaf als Mutter

Wir können dir nichts vormachen: Ein Baby zu haben, bedeutet oft, keine ruhige Nacht mehr zu haben. Bis das Kleine einen Schlafrhythmus entwickelt, der deinem ähnelt, wird es einige Zeit dauern. Und als hundemüde Mutter Sport treiben? Joar, es gibt Leichteres. Aber, du kannst es dir denken, es lohnt sich dennoch! Denn Sport reguliert deinen Körper und hilft dir, während der nächtlichen Ruhezeit besser runterzufahren. Wird dein Baby dich wecken? Ja, bestimmt. Doch du wirst von qualitativ besserem Schlaf profitieren, wenn du dich tagsüber bewegt und dabei vielleicht sogar frische Luft geschnuppert hast.

Dein Rücken dankt

Autsch … Tat dein Rücken eigentlich schon immer so weh? Wahrscheinlich nicht, denn nach der Geburt arbeitet er so viel wie selten zuvor. Dein Baby tragen, das ältere Geschwisterkind ins Auto heben, gebückt irgendwelche Spiele auf dem Fußboden begleiten und danach – zum zehnten Mal am Tag – gebeugt am Wickeltisch stehen. Das alles lässt deinen Rücken arbeiten und viele Frauen erleben Rückenschmerzen als häufigen Begleiter im Wochenbett. Frauen hingegen, die Krafttraining betreiben und ihren Rücken gezielt stärken, leiden deutlich weniger unter Rückenschmerzen.

Fühl dich gut (als Mutter)!

Der vielleicht schönste Gedanke zum Schluss: Sport als Mutter macht dich und deine Familie glücklich. Aktive Mütter berichten, dass sie sich gesünder und glücklicher fühlen, wenn sie regelmäßig etwas für ihre Fitness tun. Das wiederum bewirke, dass sie sich als bessere Eltern fühlten. Wenn das kein guter Grund ist, jetzt auf deine Matte oder in deine Laufschuhe zu springen! Vielleicht sogar mit deinem Kind zusammen?

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